SEIN UND ZEIT
VON
Martin Heidegger
Achtzehnte Auflage
2001
EDMUND HUSSERL
in Verehrung und Freundschaft zugeeignet
Todtnauberg i. Bad. Schwarzwald zum 8. April 1926.
Inhalt
Einleitung
Die Exposition der Frage
nach dem Sinn von Sein
Erstes Kapitel
Notwendigkeit, Struktur und
Vorrang der Seinsfrage
§ 1. Die
Notwendigkeit einer ausdrücklichen Wiederholung der
Frage nach dem Sein
2
§ 2. Die formale
Struktur der Frage nach dem Sein
5
§ 3. Der
ontologische Vorrang der Seinsfrage
8
§ 4. Der ontische
Vorrang der Seinsfrage
11
Zweites Kapitel
Die Doppelaufgabe in der
Ausarbeitung der Seinsfrage
Die Methode der Untersuchung
und ihr Aufriß
§ 5. Die
ontologische Analytik des Daseins als Freilegung des Horizontes
für eine Interpretation des Sinnes von
Sein überhaupt
15
§ 6. Die Aufgabe
einer Destruktion der Geschichte der Ontologie
19
§ 7. Die
phänomenologische Methode der Untersuchung
27
A. Der Begriff des Phänomens
28
B. Der Begriff des Logos
32
C. Der Vorbegriff der Phänomenologie
34
§ 8. Der Aufriß
der Abhandlung
39
Erster Teil
Die Interpretation des
Daseins auf die Zeitlichkeit
und die Explikation der Zeit
als des transzendentalen Horizontes
der Frage nach dem Sein
Erster Abschnitt
Die vorbereitende
Fundamentalanalyse des Daseins
Erstes Kapitel
Die Exposition der Aufgabe
einer vorbereitenden Analyse des Daseins
§ 9. Das Thema
der Analytik des Daseins
41
§10. Die
Abgrenzung der Daseinsanalytik gegen Anthropologie, Psychologie
und Biologie
45
§11. Die
existenziale Analytik und die Interpretation des primitiven Daseins.
Die Schwierigkeiten der Gewinnung eines
„natürlichen Weltbegriffes“ 50
Zweites Kapitel
Das In-der-Welt-sein
überhaupt als Grundverfassung des Daseins
§12. Die
Vorzeichnung des In-der-Welt-seins aus der Orientierung am In-Sein
als solchem
52
§13. Die
Exemplifizierung des In-Seins an einem fundierten Modus.
Das Welterkennen
59
Drittes Kapitel
Die Weltlichkeit der Welt
§14. Die Idee der
Weltlichkeit der Welt überhaupt
63
A. Die Analyse der Umweltlichkeit
und Weltlichkeit überhaupt
§15. Das Sein des
in der Umwelt begegnenden Seienden
66
§16. Die am innerweltlich
Seienden sich meldende Weltmäßigkeit der
Umwelt
72
§17. Verweisung
und Zeichen
76
§18. Bewandtnis
und Bedeutsamkeit; die Weltlichkeit der Welt
83
B. Die Abhebung der Analyse der
Weltlichkeit gegen die Interpretation
der Welt bei Descartes
§19. Die Bestimmung
der „Welt“ als res extensa
89
§20. Die
Fundamente der ontologischen Bestimmung der „Welt“
92
§21. Die
hermeneutische Diskussion der cartesischen Ontologie der „Welt“ 95
C. Das Umhafte der Umwelt und die
„Räumlichkeit“ des Daseins
§22. Die Räumlichkeit des innerweltlich Zuhandenen
102
§23. Die
Räumlichkeit des In-der-Welt-seins
104
§24. Die
Räumlichkeit des Daseins und der Raum
110
Viertes Kapitel
Das In-der-Welt-sein als
Mit- und Selbstsein. Das „Man“
§25. Der Ansatz
der existenzialen Frage nach dem Wer des Daseins 114
§26. Das
Mitdasein der Anderen und das alltägliche Mitsein
117
§27. Das
alltägliche Selbstsein und das Man
126
Fünftes Kapitel
Das In-Sein als solches
§28. Die Aufgabe
einer thematischen Analyse des In-Seins
130
A. die existenziale Konstitution des Da
§29. Das Da-sein
als Befindlichkeit
134
§30. Die Furcht
als ein Modus der Befindlichkeit
140
§31. Das Da-sein
als Verstehen
142
§32. Verstehen
und Auslegung
148
§33. Die Aussage
als abkünftiger Modus der Auslegung
154
§34. Da-sein und
Rede. Die Sprache
160
B. Das alltägliche Sein des Da und das
Verfallen des Daseins
§35. Das Gerede
167
§36. Die Neugier
170
§37. Die
Zweideutigkeit
173
§38. Das
Verfallen und die Geworfenheit
175
Sechstes Kapitel
Die Sorge als Sein des
Daseins
§39. Die Frage
nach der ursprünglichen Ganzheit des Strukturganzen des Daseins 180
§40. Die
Grundbefindlichkeit der Angst als eine ausgezeichnete Erschlossenheit
des Daseins
184
§41. Das Sein des
Daseins als Sorge
191
§42. Die
Bewährung der existenzialen Interpretation des Daseins als Sorge aus
der vorontologischen Selbstauslegung
des Daseins
196
§43. Dasein,
Weltlichkeit und Realität
200
a) Realität als Problem des Seins und der
Beweisbarkeit der
„Außenwelt“
202
b) Realität als ontologisches
Problem
209
c) Realität und Sorge
211
§44. Dasein,
Erschlossenheit und Wahrheit
212
a) Der
traditionelle Wahrheitsbegriff und seine ontologischen
Fundamente
214
b) Das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit
und die Abkünftigkeit
des traditionellen Wahrheitsbegriffes
219
c) Die Seinsart der Wahrheit und die
Wahrheitsvoraussetzung 226
Zweiter Abschnitt
Dasein und Zeitlichkeit
§45. Das Ergebnis
der vorbereitenden Fundamentalanalyse des Daseins und
die Aufgabe einer ursprünglichen
existenzialen Interpretation dieses
Seienden
231
Erstes Kapitel
Das mögliche Ganzsein des
Daseins und das Sein zum Tode
§ 46. Die
scheinbare Unmöglichkeit einer ontologischen Erfassung und
Bestimmung des daseinsmäßigen
Ganzseins
235
§47. Die
Erfahrbarkeit des Todes der Anderen und die Erfassungsmöglichkeit
eines ganzen Daseins
237
§48. Ausstand,
Ende und Ganzheit
241
§49. Die Abgrenzung
der existenzialen Analyse des Todes gegenüber möglichen
anderen Interpretationen des Phänomens
246
§50. Die
Vorzeichnung der existenzialontologischen Struktur des Todes 249
§51. Das Sein zum
Tode und die Alltäglichkeit des Daseins
252
§52. Das
alltägliche Sein zum Ende und der volle existenziale Begriff
des Todes
255
§53.
Existenzialer Entwurf eines eigentlichen Seins zum Tode
260
Zweites Kapitel
Die daseinsmäßige Bezeugung
eines eigentlichen Seinkönnens
und die Entschlossenheit
§54. Das Problem
der Bezeugung einer eigentlichen existenziellen Möglichkeit 267
§55. Die
existenzial-ontologischen Fundamente des Gewissens
270
§56. Der
Rufcharakter des Gewissens
272
§57. Das Gewissen
als Ruf der Sorge
274
§58.
Anrufverstehen und Schuld
280
§59. Die
existenziale Interpretation des Gewissens und die vulgäre
Gewissensauslegung
289
§60. Die
existenziale Struktur des im Gewissen bezeugten eigentlichen
Seinkönnens
295
Drittes Kapitel
Das eigentliche
Ganzseinkönnen des Daseins und die Zeitlichkeit
als der ontologische Sinn
der Sorge
§61. Vorzeichnung
des methodischen Schrittes von der Umgrenzung des
eigentlichen daseinsmäßigen Ganzseins
zur phänomenalen Freilegung
der Zeitlichkeit
301
§62. Das
existenziell eigentliche Ganzseinkönnen des Daseins als vorlaufende
Entschlossenheit
305
§63. Die für eine
Interpretation des Seins-sinnes der Sorge gewonnene
hermeneutische Situation und der
methodische Charakter der
existenzialen Analytik überhaupt
310
§64. Sorge und
Selbstheit
316
§65. Die
Zeitlichkeit als der ontologische Sinn der Sorge
323
§66. Die
Zeitlichkeit des Daseins und die aus ihr entspringenden Aufgaben
einer ursprünglicheren Wiederholung der
existenzialen Analyse 331
Viertes Kapitel
Zeitlichkeit und
Alltäglichkeit
§67. Der
Grundbestand der existenzialen Verfassung des Daseins und die
Vorzeichnung ihrer zeitlichen
Interpretation
334
§68. Die
Zeitlichkeit der Erschlossenheit überhaupt
335
a) Die Zeitlichkeit des Verstehens
336
b) Die Zeitlichkeit der
Befindlichkeit
339
c) Die Zeitlichkeit des Verfallens
346
d) Die Zeitlichkeit der Rede
349
§69. Die Zeitlichkeit des In-der-Welt-seins
und das Problem der Transzendenz
der Welt
350
a) Die Zeitlichkeit des umsichtigen
Besorgen
352
b) Der zeitliche Sinn der
Modifikation des umsichtigen Besorgens
zum theoretischen Entdecken des innerweltlich Vorhandenen 356
c) Das zeitliche Problem der
Transzendenz der Welt
364
§70. Die
Zeitlichkeit der daseinsmäßigen Räumlichkeit
367
§71. Der
zeitliche Sinn der Alltäglichkeit des Daseins
370
Fünftes Kapitel
Zeitlichkeit und
Geschichtlichkeit
§72. Die
existenzial-ontologische Exposition des Problems der Geschichte 372
§73. Das vulgäre
Verständnis der Geschichte und das Geschehen des Daseins 378
§74. Die
Grundverfassung der Geschichtlichkeit
382
§75. Die
Geschichtlichkeit des Daseins und die Welt-Geschichte
387
§76. Der
existenziale Ursprung der Historie aus der Geschichtlichkeit
des Daseins
392
§77. Der
Zusammenhang der vorstehenden Exposition des Problems der
Geschichtlichkeit mit den Forschungen
W. Diltheys und den Ideen des
Grafen Yorck
397
Sechstes Kapitel
Zeitlichkeit und
Innerzeitigkeit als Ursprung des vulgären Zeitbegriffes
§78. Die
Unvollständigkeit der vorstehenden zeitlichen Analyse des Daseins 404
§79. Die
Zeitlichkeit des Daseins und das Besorgen von Zeit
406
§80. Die besorgte
Zeit und die Innerzeitigkeit
411
§81. Die
Innerzeitigkeit und die Genesis des vulgären Zeitbegriffes
420
§82. Die Abhebung
des existenzial-ontologischen Zusammenhangs von
Zeitlichkeit, Dasein und Weltzeit gegen
Hegels Auffassung der Beziehung
Zwischen Zeit und Geist
428
§83. Die
existenzial-zeitliche Analytik des Daseins und die fundamental-
-ontologische Frage nach dem Sinn von
Sein überhaupt
436