Die Erinnerung an diese Stellen wollte ein Nachdenken über die Verschiedenheit und Zusammengehörigkeit der bislang gewiesenen Wege in das Ereignis anregen.
Sodann war die kritische, für den Gang und die Art des Vorgehens des Vortrags wichtige Stelle auf S. 9 Gegenstand eingehenderer Überlegungen. Es handelt sich um den Absatz: »Sein, dadurch ...« bis »... d.h. Sein gibt«.
Zunächst wurde das Wort »gezeichnet« (»Sein, dadurch jegliches Seiende als ein solches gezeichnet ist ...«) erläutert, das sehr vorsichtig gewählt worden war, um die Betroffenheit des Seienden durch das Sein zu nennen. Zeichnen — mit Zeigen verwandt — deutet auf den Umriß, die Gestalt, gleichsam die Was-Gestalt, die dem Seienden als solchem eigen ist. Das Sein ist hinsichtlich des Seienden dasjenige, was zeigt, sichtbar macht, ohne sich selber zu zeigen.
Der in Frage stehende Abschnitt fährt fort: »Im Hinblick auf das Anwesende gedacht, zeigt sich Anwesen als Anwesenlassen des Anwesenden.
Nun aber gilt es, dieses Anwesenlassen eigens zu denken, insofern Anwesen zugelassen wird.«
Der springende Punkt ist das »Nun aber«, das scharf das auf es Folgende gegen das Frühere absetzt und die Einführung eines Neuen anzeigt.
Worauf bezieht sich der in dem absetzenden »Nun aber« sichtbar werdende Unterschied? Es ist ein Unterschied im Anwesenlassen und d. h. vor allem im Lassen. Die zwei Glieder der Unterscheidung sind:
1. Anwesenlassen: Anwesenlassen: das Anwesende.
2. Anwesenlassen: Anwesenlassen (d.h. auf das Ereignis zu) gedacht.
Im ersten Fall bezieht sich das Anwesen als Anwesenlassen auf das Seiende, das Anwesende. Gemeint ist also der der Metaphysik zugrunde liegende Unterschied von Sein und Seiendem und das Verhältnis beider. Lassen bedeutet dabei, ausgehend vom