zu sagen: Die Motive, die sich in der abendländischen Philosophie zur Bestimmung des Wesens der Philosophie vordrängten, sind in der ganzen Weite und Gleichursprünglichkeit einheitlich zu begreifen, d.h. nicht eklektisch, sondern aus der Exposition der Grundprobleme selbst, der Transzendenz zu entwikkeln.
Wesentlich ist die Einsicht: Transzendenz als Grundverfassung des Daseins teilt mit diesem dessen Sein, bestimmt es mit und wird seinerseits dadurch mitbestimmt.
In dieser Hinsicht halten wir ein dreifaches fest: 1. Das Dasein umwillen seiner, sein Seinkönnen ist vor es selbst gestellt; so wie Körper wesenhaft ausgedehnt sind, so ist das Dasein in seinem Dasein-sein vor sich selbst gestellt. 2. Das Dasein als umwillen seiner ist aus sich herausgetreten, ausgesetzt dem Seienden, preisgegeben. 3. Preisgegeben inmitten des Seienden, von ihm durchwaltet sein heißt Geworfenheit.
c) Faktizität und Geworfenheit.
Nichtigkeit und Endlichkeit des Daseins.
Zerstreuung und Vereinzelung
Die Frage, ob jedes Selbst als solches notwendig ein geworfenes sein müsse oder nicht, lassen wir offen. Man braucht die Frage nur zu stellen, um zu sehen, daß in jedem Falle durch die Geworfenheit die jeweilige Existenz eines Daseins hinsichtlich ihrer Faktizität ausgedrückt wird. Das will sagen: 1. Kein Dasein kommt auf Grund seines eigenen Beschlusses und Entschlusses zur Existenz; 2. kein Dasein kann, wenn es existiert, je sich einsichtig machen, daß es notwendig existieren muß, also nicht nicht existieren könnte. Vielmehr kann jedes Dasein auch nicht sein.
Das ist zwar nicht einfach ein objektiver Satz, den wir über das Dasein aussagen, sondern jedes Dasein versteht mehr oder minder ausdrücklich und in verschiedenen Formen und Bildern, daß es nicht nur überhaupt auch nicht sein könnte,