Das Ge-Stell
Raffen häuft den Bestand niemals nur an. Es rafft das Bestellte vielmehr ständig weg in den Kreisgang der Bestellbarkeit. Innerhalb seiner stellt eines das andere. Eines treibt das andere hervor; aber hervor in das Hinweg des Bestellens.
Das in sich gesammelte Stellen des Ge-Stells ist die Versammlung des in sich kreisenden Treibens. Das Ge-Stell ist Getriebe. Das Geraff rafft und zwar hinweg in das Getriebe des Betriebes.
Das Ge-Stell west als das Geraff des Getriebes, das die ständige Bestellbarkeit des vollständigen Bestandes bestellt.
Was wir so als das Ge-Stell denken, ist das Wesen der Technik.
Wir sagen »der Technik« und meinen die moderne Technik. Man kennzeichnet sie gern als die Kraftmaschinentechnik. Diese Kennzeichnung trifft etwas Richtiges. Dieses Richtige enthält aber noch keine Wahrheit; denn es zeigt nicht in das Wesen der modernen Technik, und zwar deshalb nicht, weil die Vorstellungsweise, aus der die genannte Kennzeichnung der modernen Technik als Kraftmaschinentechnik stammt, niemals in das Wesen der Technik zeigen kann. Man meint, die moderne Technik sei im Unterschied zu aller voraufgegangenen durch die Maschine bestimmt. Wie aber, wenn es umgekehrt wäre? Die moderne Technik ist, was sie ist, nicht durch die Maschine, sondern die Maschine ist nur, was sie ist und wie sie ist, aus dem Wesen der Technik. Man sagt daher nichts vom Wesen der modernen Technik, wenn man sie als Maschinentechnik vor stellt.
Das Ge-Stell als solches stellt zum voraus allen Bestand gerade erst daraufhin, daß er nur durch die Maschine besteht. Inwiefern? Das Ge-Stell ist die Versammlung des Geraffes des Getriebes der Beständigung des Bestellbaren, das selber einzig darauf gestellt ist, daß es sich auf der Stelle zur Stelle stehe. Das Ge-Stell ist die Versammlung des in sich kreisenden Bestellens des Bestellbaren. Das Ge-Stell ist in sich die raffend treibende Zirkulation des Bestellens des Bestellbaren in das Bestellen. Das Ge-Stell stellt alles auf dieses Gleiche des Bestellbaren, daß es in