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Das Ge-Stell


andere ersetzbar. Das Stück ist als Stück schon auf die Ersetzbarkeit hin gestellt. Bestand-Stück sagt: das als Stück Abgesperrte ist auswechselbar in ein Bestellen eingesperrt.

Auch das, was wir einen Maschinenteil nennen, ist, streng gedacht, niemals Teil. Es ist zwar in das Getriebe eingepaßt, aber als auswechselbares Stück. Dagegen ist meine Hand kein Stück von mir. Ich selbst bin selbst ganz in jeder Gebärde der Hand je dieses eine Mal.

Bei dem Namen »Stück« stellen wir uns gewöhnlich etwas Lebloses vor, obzwar man auch von einem Stück Vieh spricht. Die Bestand-Stücke sind jedoch jeweils in ein Bestellen eingespannt, von diesem gestellt. Zum so Gestellten gehört freilich auch, allerdings in seiner Weise, der Mensch, sei es, daß er die Maschine bedient, sei es, daß er innerhalb des Bestellens der Maschinerie die Maschine konstruiert und baut.o Der Mensch ist im Weltalter der Herrschaft der Technik von seinem Wesen her in das Wesen der Technik, in das Ge-Stell, durch dieses bestellt. Der Mensch ist in seiner Weise Bestand-Stück im strengen Sinn der Wörter Bestand und Stück.

Der Mensch ist auswechselbar innerhalb des Bestellens von Bestand. Daß er Bestand-Stück ist, bleibt die Voraussetzung dafür, daß er Funktionär eines Bestellens werden kann. Gleich wohl gehört der Mensch in einer völlig anderen Weise in das Ge-Stell als die Maschine. Diese Weise kann unmenschlich werden.o Das Unmenschliche ist jedoch immer noch unmenschlich. Der Mensch wird nie zur Maschine. Das Unmenschliche und noch Menschentümliche ist freilich unheimlicher, weil bösartiger und verhängnisvoller denn der Mensch, der nur Maschine wäre.

Der Mensch dieses Weltalters ist aber in das Ge-Stell gestellt, auch wenn er nicht unmittelbar vor Maschinen und im Betrieb einer Maschinerie steht. Der Forstwart z. B., der im Wald das


o diese Weise ausgezeichnet — trotz aller Gleichförmigkeit p und ist es geworden


Martin Heidegger (GA 79) Bremer und Freiburger Vorträge