Die Gefahr
jedoch das Ge-Stell von langher, obzwar verborgen, waltet und durch sein Bestellen immer entschiedener alles Anwesende in den Bestand fortreißt, wird das Ding als Ding unter der Wesensherrsehaft des Ge-Stells seit langem immer wahrloser. Das Ge-Stell rafft im Geraff seines Getriebes, das überall nur den bestellbaren Bestand sichert, das anfänglich in seinem Wesen ungewahrte Ding in das Wahrloserwerden hinweg.
Im Wesen des Ge-Stells ereignet sich die Verwahrlosung des Dinges als Ding.
Das Wort »Verwahrlosung« wird hier beim Wort genommen und d. h.: Es wird aus einer zuvor gedachten Sache gesagt; denn: echt gedacht, ist recht gesagt und echt gesagt, ist recht gedacht. Verwahrlosung meint hier nicht das Abgleiten in das Ungepflegte, bedeutet nicht den Verfall in die Unordnung. Das jetzt gebrauchte Wort »Verwahrlosung« ist kein Scheltwort; es enthält überhaupt kein Werturteil. Verwahrlosung des Dinges nennt solches, was im Wesen des Ge-Stells, das uns das Wesen der Technik anzeigt, vor sich geht.
Was ereignet sich in der Verwahrlosung des Dinges? Was ist schon geschehen, wenn das Ding noch nicht als Ding dingen kann?
Dingend nähert das Ding Welt und verweilt Welt. Wenn aber das Ding, wahrlos, wie es ist, nicht dingt, dann bleibt Welt als Welt verweigert. In der Verwahrlosung des Dinges ereignet.sich Verweigerung von Welt.
Welt aber ist das noch verborgene Spiegel-Spiel des Gevierts von Himmel und Erde, Sterblichen und Göttlichen.
Welt, weltet. Aber das Welten von Welt ist nicht nur nicht eigens erfahren und entsprechend gedacht, sondern wir sind auch noch ganz unbeholfen, da's Welten von Welt rein aus ihm selbst her zu denken und ihm zu entsprechen.c Darum bedürfen wir der Aushilfen. Sie bringen uns freilich notgedrungen dahin, das Welten von Welt, statt es aus ihm selbst in einer entsprechenden
c Ereignis