»Welt« nicht das Gegenüber zum Subjekt; subjektiver als »Subjekt«, objektiver als Objekt. Subjekt und Objekt auch nicht umgriffen, sondern Walten von Welt und Dasein, Walten als Wesen des »Seins«. Transzendentale und ontologische, d. h. fundamentalontologische [Untersuchung]; Anklang an Kant und zugleich abgründig anders.

Transzendenz der Neune für das Sein von Seiendem. Die Auszeichnung der Transzendenz als Da-sein: Seiendes, das transzendiert, als Sorge seiend das Seiende ist.

Transcendens (»Sein und Zeit«, S. 38): Die Höhe seiner höheren Universalität ist die Lichtung des Seins. An-wesen, Unverborgenheit von Seiendem: der Unterschied als Lichtung, als Ereignis.

Das »Hinaus über« jegliches Seiende ist niemals ein Jenseitiges, nämlich »Seiendes«, Übersinnliches. Über-stieg das ganz Andere! »Uberstieg« nicht »hinaus« aus einer Immanenz, nicht »hinauf« zu einem übersinnlichen Seienden, sondern der Bezug zum Sein als der Gewähr von Seiendem als solchem. Uberstieg über Dasein als je geschichtliches Seiendes, insofern zu Da-sein Seinsverständnis gehört und aus diesem allein es »selbst« sein kann. Da-sein als ekstatischer Uberstieg über sich, Lichtung seiner selbst.

»Transzendenz« als Bezirk für die Abhebung des Wesens von Grund. »Transzendenz« wird dadurch selber ursprünglicher bestimmt. Wie kommt es zur Ansetzung der »Transzendenz«: ens — esse—ratio — άρχή ? Frage nach dem Wesen der Wahrheit.


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Martin Heidegger - Zollikoner Seminare

GA 89